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durchgehend bis 18.00
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IGeL - Stosswelle

Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT)

Extrakorporal, d.h. außerhalb des menschlichen Körpers in einem sogenannten Lithotripter erzeugte akustische Schallwellen werden als Stoßwellen bezeichnet.

Medizinisch genutzt werden die Stoßwellen bereits seit Jahrzehnten zur Behandlung von Nierensteinen. Seit knapp einem Jahrzehnt werden weltweit auch orthopädische Erkrankungen und knöcherne Verletzungsfolgen per ESWT behandelt. Die Stoßwellentherapie hat sich dabei zu einer unblutigen, risiko- und nebenwirkungsarmen Behandlungsmethode entwickelt.

Durch unsere Mitgliedschaft in der Gesellschaft für radiale Schmerztherapie (www.atrad.ch) sowie regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen, können wir eine Behandlung nach den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen gewährleisten.

In unserer Praxis bieten wir zwei unterschiedliche Therapien an, die fokussierte, hochenergetische Stoßwellenbehandlung und die radiale, niedrigenergetische Stoßwellenbehandlung:

Niedrigenergetisch, radial:

Chronische Sehnenansatz- und Bindegewebserkrankungen werden rein unter dem Aspekt der Schmerztherapie mit extrakorporalen Stoßwellen behandelt, dabei geht es nicht um "Zertrümmerungen" wie bei Nierensteinen, sondern um stoffwechselaktivierende Tiefenwirkungen bei:

Fasciitis plantaris (mit oder ohne Fersensporn),

Achillodynie (schmerzende Achillessehnenentzündungen),

Epicondylitis (Tennisarm),

Patellaspitzensyndrom (jumper's knee)



Hochenergetisch, fokussiert:

Bei schmerzenden Sehnenverkalkungen verfolgt die ESWT das Ziel der Pulverisierung von Verkalkungszonen mit Schmerzfreiheit und Funktionsverbesserung bei



Periarthritis calcarea des Schultergelenkes

Bursitis subacromialis (Schleimbeutelentzündungen/Irritationen der Schulter)

Bursitis trochanterica (Hüftschleimbeutelverkalkung).



Von der regenerativen Stoffwechselaktivierung der rein mechanischen Einwirkungen der Stoßwellen im Gewebe profitieren Patienten bei

Verzögerte Knochenbruchheilungen

Knöcherne Fehlheilungen (Pseudarthrosen)

Behandlungskosten:

• Die Gesetzlichen Krankenkassen und Sozialämter übernehmen die Behandlungskosten nicht.

• Private Krankenversicherungen und Beihilfestellen erstatten in der Regel die ärztlichen Gebühren für die Stoßellentherapie, erkundigen Sie sich bezüglich der Kostenübernahme bei Ihrer Versicherung.

• Die Berufsgenossenschaften tragen die Kosten, wenn es sich um Arbeits- und Wegeunfallfolgen handelt, ebenfalls nach vorheriger Genehmigung.

• Bundeswehrangehörigen ermöglicht die Wehrbereichsverwaltung die Stoßwellentherapie nach Einzelfallprüfung.

• Unfallopfern mit behandlungsbedürftigen Knochenverletzungen erstatten die gegnerischen (KFZ-) Haftpflichtversicherungen im Einzelfall die Behandlungskosten.

Und Folgendes ist wichtig zu wissen!

• Stoßwellentherapie ist kein Ultraschall,

• Stoßwellentherapie tut nicht zwangsläufig weh,

• Stoßwellentherapie ist unblutig und

jeder Therapieerfolg hängt ab von der richtigen Indikationsstellung, der Wahl des geeigneten Stoßwellentherapiegerätes und der Erfahrung des Therapeuten.

Sollten Sie weitergehende Informationen zu unserem Leistungsangebot benötigen, sprechen Sie uns gerne darauf an.